Blindenleitsysteme unterstützen blinde und sehbehinderte Menschen bei der selbstständigen Orientierung im öffentlichen Raum. Taktile Bodenindikatoren mit Noppen und Rippenstrukturen kennzeichnen Wege, Querungsstellen, Haltestellen, Gefahrenbereiche und wichtige Orientierungspunkte.
DEBUZ plant und installiert taktile Markierungen nach DIN 32984. Die Systeme eignen sich für neue Verkehrsflächen sowie für die nachträgliche barrierefreie Ausstattung bestehender Bereiche. Die Ausführung wird auf die örtliche Wegeführung und die Funktion des jeweiligen Blindenleitsystems abgestimmt.
Die Anforderungen an ein Blindenleitsystem unterscheiden sich je nach Verkehrsfläche und Nutzung.
Je nach Standort setzen wir einzelne Felder oder zusammenhängende Leitführungen um. Die Anordnung richtet sich nach den relevanten Zugängen, Übergängen, Wegebeziehungen und Gefahrenbereichen.
Typische Einsatzbereiche sind:
• Bahnhöfe und Haltestellen• Gehwege und Fußgängerbereiche• Querungsstellen und Fußgängerüberwege• Bussteige und Bahnsteige• Öffentliche Plätze und Zugangsbereiche• Verwaltungsgebäude und öffentliche Einrichtungen• Bestehende Verkehrsflächen mit Nachrüstungsbedarf
Blindenleitsysteme können in vorhandene Verkehrsräume integriert werden, ohne die gesamte Fläche neu aufzubauen.
Die eingesetzte Kaltplastik stammt aus eigener chemischer Produktion und wird auf den vorgesehenen Anwendungsbereich abgestimmt.
Die Anordnung der Bodenindikatoren orientiert sich an ihrer jeweiligen Funktion innerhalb des Blindenleitsystems.
Ein funktionierendes Blindenleitsystem muss als zusammenhängende Orientierungshilfe erkennbar sein. Einzelne taktile Flächen reichen nicht aus, wenn Wegebeziehungen, Übergänge und Zielpunkte nicht nachvollziehbar miteinander verbunden sind.
Deshalb werden die Bodenindikatoren entsprechend ihrer Funktion angeordnet. Rippenstrukturen geben eine Richtung vor. Noppenstrukturen weisen auf Aufmerksamkeitspunkte, Abzweigungen, Übergänge oder Gefahrenbereiche hin.
Die Ausführung wird an die tatsächliche Nutzung der Verkehrsfläche angepasst. Dabei müssen auch andere Verkehrsteilnehmer, vorhandene Bewegungsflächen und die sichere Nutzbarkeit des Bereichs berücksichtigt werden.
Planung und Abstimmung
Wir prüfen die vorhandene Verkehrssituation und stimmen die benötigten Leitstreifen, Auffindestreifen und Aufmerksamkeitsfelder auf die geplante Wegeführung ab.
Dabei werden Zugänge, Querungsstellen, Haltestellen, Gefahrenbereiche und angrenzende Verkehrsflächen berücksichtigt.
Installation auf bestehenden Verkehrsflächen
Wir installieren taktile Markierungen auf geeigneten vorhandenen Flächen. Dabei berücksichtigen wir den Untergrund, Versorgungsschächte, Einbauten, notwendige Unterbrechungen und den erforderlichen visuellen Kontrast.
Die Farbgebung kann auf die gestalterischen Anforderungen und die vorhandene Umgebung abgestimmt werden.
Herstellung taktiler Bodenindikatoren
Die taktilen Flächen werden aus widerstandsfähiger Kaltplastik hergestellt. Form und Ausführung richten sich nach der vorgesehenen Funktion innerhalb des Blindenleitsystems.
Gerne stehen Ihnen unsere Experten bei DEBUZ zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihnen eine individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Lösung für Ihre taktilen Markierungen zu finden.
Werfen Sie einen Blick in unsere erfolgreichen Referenzprojekte rund um unsere Markierungsarbeiten. Von der Planung über die Entwicklung bis hin zur Umsetzung – überzeugen Sie sich selbst von unserer Expertise.
markierung
Niederkassel
Aachen
Simmerath
Gerne beraten wir Sie, wie wir Ihr Vorhaben im Bereich der Verkehrstechnik in die Realität umsetzen können.
Debuschewitz Verkehrstechnik GmbH & Co. KGStollwerckstraße 32, 51149 Köln, Deutschland
Telefon: +49 221 – 83 90 70Telefax: +49 221 – 83 90 700E-Mail: mail@debuz.de
Suche